Sachsensumpf - wo ist er am tiefsten und welche Rolle hat die CDU?

Die sächsische Landesregierung tut alles um die Korruptionsvorwürfe tot zu schweigen. Sie fördert Intrigen um die Zeugen unglaubwürdig zu machen und vermeidet alle Aktivitäten welche die Wahrheit ans Tageslicht bringen könnten.
Doch es melden sich immer mehr Opfer. Journalisten, die in den Neunzigern zusammengeschlagen wurden. Mitarbeiter der Stadt Leipzig, die die korrupten Vorgänge live miterlebt haben. Kriminalbeamte deren Ermittlungen von Staatsanwälten und vom LKA aufs schärfste behindert wurden. Und unsere CDU Politiker haben alle zusammen Dummpulver gegessen. Währenddessen arbeitet das korrupte System in Sachsen weiter auf Hochtouren. Im Rechtsamt der Stadt Leipzig sowie in der allgemeinen Verwaltung, in der sächsischen Staatskanzlei, im Regierungspräsidium Leipzig, beim LKA Sachsen und vor allem in der Polizeiführung und der Justiz - nirgends personelle Konsequenzen. Die ganzen aktiven Mitglieder und passiven Feiglinge - sie alle kleben an ihren Sesseln und hoffen dass nichts an die Öffentlichkeit dringt. Doch an dieser Stelle sind die Sachsen gefragt. Auch wenn die Strafverfolgung von der Landesregierung und den kommunal Zuständigen boykottiert wird, liegt es in unserer Macht diese Strukturen komplett trocken zu legen. Wenn die Sachsen noch halbwegs klar bei Verstand sind, wird die CDU und die SPD bei den nächsten Wahlen an der 5% Hürde scheitern. Wenn es überhaupt bis zu den nächsten Wahlen dauern darf.
Nun zu der Frage wo der Sumpf am tiefsten ist. Zuerst sollte man wissen, dass einige Staatsanwälte in Sachsen die kriminellen Strukturen durchaus kennen. Doch Sie haben Angst. Angst vor einer Versetzung in irgendein Loch mitten in der Pampa. Doch wer kann denn eigentlich Staatsanwälte versetzen? Kennen Sie die Antwort, dann wissen Sie auch wo der Sumpf wahrscheinlich seinen tiefsten Punkt hat. Doch langsam bezweifle ich das dieser in Sachsen ist. Das offenkundige Desinteresse der Kanzlerin (CDU) und der Generalbundesanwältin Monika HARMS (CDU) lässt in Verbindung mit der Aussage des ehemaligen Justizministers HEITMANN "es gibt keine Wiederaufnahme solange die CDU in Sachsen an der Macht ist" die Vermutung zu, dass die CDU als Bundespartei in dem Sumpf eine erhebliche Rolle spielt. Der ehemalige OBM Tiefensee ist zwar von der SPD, aber ich glaube das TIEFENSEE damals die Gunst der Stunde nutzte und bei den kriminellen Spielen mitgemischt hat. Wenn nicht, dann hat er auf jeden Fall beide Augen kräftig zugedrückt. Über Herrn JUNG ist jedes Wort zu schade, dieser hat meiner Ansicht nach zu nichts eine eigene Meinung.
Zum Thema STASI. Gegenüber dem was hier in Sachsen abläuft war die Stasi durchaus ein humanitärer Verein. Nachvollziehen können das sicher nur Opfer des Sumpfes. Rechtsbeugung, sexueller Missbrauch von Kindern, Zwangsenteignung, Mord, Korruption, Sklaverei usw. Das Arbeitsamt steckt bis zum Hals in Vorwürfen wie Schwarzarbeit, Unterschlagung und Schikane. Aber nichts passiert. Nicht einmal das zuständige Bundesministerium fühlt sich zuständig wenn nachweislich Gesetze übertreten wurden. Die Justiz fällt Urteile wo einem die Haare zu Berge stehen und mehr und mehr entsteht der Eindruck, dass die Richter von der Staatsanwaltschaft die Urteile vorgeschrieben bekommen. Warum sonst muss eine Richterin am Amtsgericht erst bei der Staatsanwaltschaft nachfragen ob der Angeklagte Freigesprochen werden kann?
Wenn sich da nun keine Bundesbehörde zuständig fühlt, dann sind die Leiter und die Mitarbeiter der Bundesbehörden vollkommen Fehl am Platze und gehören abgelöst.

Da die sächsische Staatsregierung nicht über ihre Schreibtischkanten hinausblicken kann (oder will), erlaube ich mir hier einen kleinen Fragekatalog zu veröffentlichen.