Profitgier und Misswirtschaft der Verwaltungen, falsche Auswahlkriterien beim Besetzen von wichtigen Stellen in Medizin und Forschung    --

und im 21. Jahrhundert ist Deutschland wieder ein Entwicklungsland im Bereich Medizin?


ACHTUNG- die Benutzung des eigenen Gehirns ist untersagt. Zuwiderhandlungen werden mit dem Tode bestraft!

So oder so ähnlich könnten die Schilder in so mancher medizinischen Einrichtung oder deren Verwaltung beschriftet sein. Wie sonst ist es zu erklären, dass in der Notfallambulanz des Städtischen Klinikum St. Georg in Leipzig folgende Geschichte traurige Realität wurde.

Am 28.12.2002 brachte ich eine Freundin mit starken Schmerzen in der Schulter in die Notaufnahme vom St. Georg. Am wichtigsten war natürlich die Chipkarte und das übliche Bla Bla. Anschließend war wieder genug Zeit um zwischen stöhnenden und sich krümmenden Menschen auf einen Arzt zu warten. Hier sei erwähnt, dass die Freundin im Handel tätig ist und dort bis zum Abend ihren Pflichten als Verkäuferin nachkommt. Da wir am Vortag schon den Abend dort verbracht hatten, baten wir bereits bei der Anmeldung um keine erneute Diagnostik sondern lediglich um eine Schmerztherapie. Nach etwa 2,5 Stunden wurde Sie dann zu einem Herrn Dr. med. Jens-Uwe A. gerufen. Dieser lümmelte in seinem Stuhl und beleierte die Patientin sofort warum Sie denn nicht tagsüber zu Ihrem Hausarzt gehe. Als Sie ihm jetzt auch noch sagte, dass es sich um eine Entzündung handelt und Sie nur ein schmerzstillendes Mittel möchte kam der wahre Herr Doktor zum Vorschein. Er vertrat die Meinung es gäbe in einer Notfallambulanz keine Schmerzmittel und Sie werde auch keine bekommen. Sein boshafter Redeschwall endete mit der Frage nach dem bisher gespritzten Medikament. Umgehend antwortete die Freundin dass sie kein Mediziner sei worauf der Herr Doktor antwortete: "Ich auch nicht (er ist kein Mediziner!!) und immerhin gibt es über 6000 Schmerzmittel und ich weiß doch auch nicht was hier das Richtige ist". Und solche Psychopaten dürfen im St. Georg Krankenhaus Medizinmann spielen. Mein am selben Tag an die Krankenhausverwaltung geschicktes Schreiben blieb bis heute unbeantwortet.

Der Clou jedoch kam bei der Krankenkasse. Ich schilderte telefonisch den Sachverhalt um eine Bezahlung dieser Sauerei zu verhindern. Man sagte mir jedoch sehr deutlich dass man keinen Einfluss nehmen könne um eine Bezahlung zu verhindern. Mein Drängen nach Vorgesetzten würgte man mit den Worten ab: "Das geht Sie doch gar nichts an was wir bezahlen".

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Eine Frau Dr. G. am Leipziger Nordplatz sollte über mich ein Gutachten erstellen. Kosten 200,00 € - also ging es los. Gutachten wurde gemacht und plötzlich sollte ich jedoch 800,00 € bezahlen. Die 200,00 € sind nur Ihr Lohn, der Rest ist Labor. Die 200,00 € bezahlt, Gutachten genommen und weg. Zu Hause sofort Regierungspräsidium Leipzig angerufen um zu erfahren, dass Die mal wieder nicht zuständig sind. Sofort die Landesärztekammer mobilisiert, dass sie die Forderung prüfen. Schließlich hatte ich ein Schreiben welches die Kosten mit 200,00 € angab. Doch eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus pflegte mein Vater zu sagen. Die Kammer teilte mir mit, dass man keine Verwerflichkeiten feststellen kann nachdem Frau Dr. G so freundlich war umfangreich Stellung zu nehmen. ES LEBE DER BETRUG - denn für normale Menschen ist ein Kostenvoranschlag bindend.

Auch über die Kinderklinik OSTSTRASSE, und die .... könnte ich berichten. Doch ich lasse es. Es hat eh keinen Sinn. Richtig gute Doktoren aus der DDR gehen in Rente. Jüngere Professoren (natürlich Wessis) rücken nach und schlafen in der endokrinologischen Sprechstunde ein oder vergessen die Medikamente anzupassen. Und als Krönung sagt mir die Sprechstundenhilfe als Entschuldigung: "Der Herr Professor ist stellvertretender Klinikleiter und hat ja soooo viel zu tun". An dieser Stelle möchte ich den in Rente gegangenen Arzt Dr. HÖPFNER danken. Diese Generation von Doktoren vermittelte meiner Tochter und auch uns Eltern das Gefühl in guten Händen zu sein. Aber so etwas lernt man sicher nicht mehr an der Uni.